SPD-Gemeinderatsfraktion Leimen

SPD-Fraktion im Spreewald und in Berlin


Die Lausitz und Berlin waren die Ziele des traditionellen Herbstausflugs der SPD-Fraktion. Früh am Donnerstag begann die Reise, die uns durch Hessen, Thüringen, Sachsen und Brandenburg in die Nähe von Cottbus führte. Neben vielen anderem konnten wir am Ende des Tages den Braunkohleabbau in der Niederlausitz sehen bemerkenswert nicht nur durch die beeindruckend großen Schaufelbagger, sondern auch durch die Anstrengungen, die zur Schließung der Wunden in der Landschaft unternommen wurden

.

Am nächsten Morgen ging es zeitig in den Spreewald. Bei schönstem Herbstwetter machten wir von Burg aus zunächst eine Kahnrundfahrt durch dieses Gebiet, das durch die natürlichen Spreearme und viele künstliche Kanäle gebildet wird. Idyllisch die Ruhe in dieser Landschaft mit Wäldern und Wiesen; nur gelegentlich unterbrochen von Kanufahrern und den selbsternannten Mannschaften, die gegen ein Trinkgeld die Schleusen bedienen früher lohnende Einnahmen für Kinder, jetzt auch für Erwachsene. Am Nachmittag stakte uns der Bootsmann dann in zweieinhalb Stunden von Burg zum Museumsdorf Lehde, von dort nach Stärkung mit Kaffee und landestypischen Quarkkeulchen nach Lübbenau.


Unsere Reisegruppe im Spreewald

Am Tag der deutschen Einheit stand Berlin auf dem Programm. Eine Stadtrundfahrt am Vormittag brachte uns einen Teil der Sehenswürdigkeiten dieser Stadt nahe. Potsdamer Platz, Alexanderplatz, Museumsinsel, Gendarmenmarkt, Brandenburger Tor, Reichstag, und Bundeskanzleramt wurden uns von der kompetenten Führerin aus dem Bus oder mit kurzen Stippvisiten nahe gebracht. Dann war Zeit für eigene Erkundungen, die manche in das Menschengewühl in den Ministergärten der Landesvertretungen und andere zum Neubau des Stadtschlosses führten. Dieser Bau, der später als Humboldt-Forum für Museen dienen wird, wird aus einer modernen Stahlbetonkonstruktion für den Kern und der vorgebauten Fassade des alten Stadtschlosses bestehen. Der moderne Kern wird öffentlich finanziert und soll ca. ½ Milliarde € kosten. Die Fassade soll allein aus Spenden finanziert werden und soll ca. 100 Mill. € kosten. Etwa die Hälfte ist bereits zusammen und seit unserem Besuch sind nun auch SpenderInnen aus Leimen in der Spenderliste vertreten.

Am Sonntag hieß es viel zu früh wieder Abschied zu nehmen und die Rückreise anzutreten. Diese führte uns wiederum in langer Busfahrt nach Leimen zurück, wo wir dank der Fahrkünste unserer Busfahrerin wohlbehalten wieder ankamen.


Dr. Peter Sandner